Unser Profil
Was sich tut
Kursprogramm
In Wort und Bild
Galerie
Franziskanische Akzente
Kontakt
Anfahrt
Links

 

 

 

 

 

 

 

Franziskanische Akzente

 

Für ein gottverbundenes und engagiertes Leben

Herausgegeben von Mirjam Schambeck sf und Helmut Schlegel ofm

Die Suche der Menschen nach Sinn und Glück ernst nehmen und Impulse geben für ein geistliches, schöpfungsfreundliches und sozial engagiertes Leben – das ist das Anliegen der Reihe Franziskanische Akzente.

Zur Bestellung

 

Unbehauste Heimat (Bd. 15)

Unbehauste Heimat

Heimat ist ein belastetes Wort geworden. Beladen mit Ideologien, die Heimat mit Nationalismus, Grund und Boden und einer abstrusen Idee von Volksein verbinden, steht es nicht mehr unschuldig da. Zugleich kennt vielleicht keine Zeit so sehr die Sehnsucht nach Heimat und Ankommen wie die unsere.
Dieser Band geht den Hoffnungen nach, die der Begriff Heimat weckt. Einerseits steht Heimat für die Sehnsucht nach Mensch-Sein, Ich-Sein und Geborgen-Sein. Andererseits ist Heimat eine Utopie, die vom Menschen nie eingelöst, aber von Gott erhofft werden kann.
Davon zeugen auch biblische Erfahrungen, etwa wenn sie den Menschen zwischen Fremde und Heimat beschreiben oder Jesus die Unbehaustheit als Zuhause wählt. In gleicher Weise gilt dies für Franziskus und Klara, so dass in der franziskanischen Spiritualität ein Modell erkennbar wird, wie sich in Zeiten von Mobilität und Migration die Sehnsucht anzukommen und Heimat zu finden, leben lässt.

Autorin:
Mirjam Schambeck sf, nach Studium der Theologie (Diplom) und Germanistik pastorale Arbeit in Brasilien und Bolivien (in Favelas, mit Straßenkindern, dem Stamm der Chiquitanos und in der Ordensausbildung), seit 2006 Professorin für Religionspädagogik, zunächst in Bamberg und Bochum, seit 2012 an der Universität Freiburg i. Br., zahlreiche Veröffentlichungen.

 

Der Sehnsucht Raum geben (Bd. 14)

Der Sehnsucht Raum geben

Wer kennt sie nicht, die Sehnsucht nach erfülltem Leben? Die Sehnsucht, Wege nicht alleine gehen zu müssen – Wege zu einem geglückten Leben?
Diese Sehnsucht in uns braucht einen Raum, in dem der Zugang zum eigenen Inneren wachsen und sich entfalten kann. Und sie braucht Menschen als Wegbegleiter und Herausforderer.
Ausgehend von biblischen Zeugnissen, inspiriert durch den Reichtum franziskanischer Quellen und entlang eigener Erfahrungen gibt Paulin Link einen vielfältigen Einblick in die Kunst franziskanischer Wegbegleitung. Sie zeigt für den Alltag zahlreiche Chancen und Möglichkeiten des Teilens und Begleitens auf - für Einzelne, Teams und Gruppen.
Anschauliche Beispiele, Impulse und praktische Anleitungen ermutigen, sich aus dem franziskanischen Geist begleiten zu lassen und selbst Wegbegleiter zu sein.

 

Autorin:
M. Paulin Link, geb. 1949, Franziskanerin von Reute, Religionspädagogin, Supervisorin, lange Jahre in der Generalleitung ihrer Gemeinschaft tätig (zwölf Jahre als Rätin und zwölf Jahre als Generaloberin); zurzeit arbeitet sie als Gemeindereferentin und Referentin der Landpastoral im Kloster Schöntal.

 

Muslime und Christen (Bd. 13)

Mit dem Zuzug von Muslimen nach Europa stellen sich neue und große Herausforderungen für  die Gesellschaften und für die Kirchen. Insbesondere die Franziskaner schauen hierbei auf eine  Jahrhunderte lange, auf Franziskus selbst zurückgehende Tradition des Miteinanders zurück.

Jürgen Neitzert stellt sowohl die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Muslimen und Christen als auch die kritischen Punkte und die Chancen des Dialogs heraus. Er berichtet von konkreten Erfahrungen der Begegnung und zeigt Möglichkeiten des Dialogs in der Theologie, im täglichen Umgang miteinander und im gemeinsamen Handeln auf.

Exemplarisch und wegweisend wird das Bild des als Muslim geborenen und späteren Franziskaners Jean-Mohammed Abd-el-Jalil gezeichnet, der u. a. die Konzilserklärung zum Islam und zu anderen nichtchristlichen Religionen einleitete.





Autor:
Jürgen Neitzert ofm, geboren 1959, exam. Krankenpfleger, Studium der Islamwissenschaft, Philosophie und Soziologie sowie der Interkulturellen Pädagogik; u. a. Mitglied der Islamkommission des Weltordens der Franziskaner (1987–1993); seit 1994 Leiter des Jugendtreff Vingst der Pro Humanitate Kön für v. a. muslimische Migrantenjugendliche.

 

Franziskus und Luther (Bd. 12)

Ihr radikales Ringen mit Gott; ihre Suche nach dem, was nicht aufgeht im Wäg- und Messbarem; ihre Erschütterung angesichts eines Gottes, der nichts will als Liebe – ohne vorausgehende Leistung; ihr gegenüber jeglicher staatlicher oder kirchlicher Autorität unerschrockenes Bemühen, diesem als erstrangig Erkanntem nichts vorzuziehen – all das zeichnet Franziskus und Luther bei allen Unterschieden gleichermaßen aus.
Die Konsequenzen, die beide daraus zogen, waren freilich sehr verschieden: Die franziskanische Armut konnte und wollte Luther bei aller Wertschätzung für Franziskus nicht leben; die Kirche zu erneuern und sich ihr doch zugehörig wissen, entwickelte sich bei Luther ganz anders.

Indem Nicole Grochowina beider Leben als ein unaufhörliches existentielles Ringen nachzeichnet, stellt sie das heraus, was die beiden miteinander als auch mit uns heute verbindet.



Autor:
Nicole Grochowina, PD Dr., geboren 1972, CCB (evangelisch-lutherische Communität Christusbruderschaft), Studium der Geschichtswissenschaft und Japanologie; nach Promotion (Universität Hamburg) und Habilitation (FSU Jena) seit 2012 Privatdozentin an der Universität Nürnberg / Erlangen, Mitarbeit im deutschen Koordinationsteam „Miteinander für Europa“, im Ökumene-Fachausschuss der ELKB, im AK Ordenstheologie der DOK.

 

Glaubensgeschichten sind Weggeschichten (Bd. 11)

Wege werden in allen Religionen als Metaphern für den Zugang zum Göttlichen betrachtet. Ein besonders erhellendes Beispiel dafür ist die Emmauserzählung des Lukasevangeliums.

In wenigen Zügen entwirft der Evangelist in ihr ein Modell christlicher Existenz, das bis heute aktuell und gültig ist. Es bietet Orientierung auf dem persönlichen Glaubensweg wie auch eine Option für das geistliche Leben in Gemeinschaft und Gemeinde.

Helmut Schlegel stellt in seinem Buch die unübersehbaren Parallelen zwischen der Emmauserzählung und dem franziskanischen Lebensentwurf heraus. Wenn Franziskus die Welt zu seinem Kloster erklärte und sich am liebsten auf den Wegen und Straßen aufhielt, dann deswegen, weil er sich so Jesus von Nazaret am nächsten fühlte. Und weil er ein Zeichen setzen wollte für eine prophetische Kirche, der die Bewegung wichtiger ist als die Standpunkte.


Autor:
Helmut Schlegel OFM, geboren 1943, 1988 bis 1998 Leiter des Exerzitien- und Bildungshauses in Hofheim / Taunus, bis 2007 Provinzial der Thüringischen Franziskanerprovinz, seither Leiter des Zentrums für christliche Meditation und Spiritualität in Frankfurt / M.-Bornheim, Buch- und Rundfunkautor.

 

Alles auf den Kopf stellen – neue Wurzeln schlagen (Bd. 10)

Mit der Schöpfung leben, sie bewahren und gestalten – für Franz von Assisi und für die geistig-spirituelle Bewegung, die er in Gang gesetzt hat, gehört dies wesentlich zu einem Leben in und mit Gott.

Wenn Franziskus die Tiere, Pflanzen und selbst die Materie seine Schwestern und Brüder nennt, dann meint er es im wörtlichen Sinn: Als Kinder des einen Gottes haben alle Geschöpfe eine göttliche Wurzel und Würde und sind einander geschwisterlich verbunden. Welt ist, wie Papst Franziskus in seiner Umweltenzyklika „Laudato Si“ ausführt, nicht nur Umwelt, sondern Mitwelt.

Anton Rotzetter greift die Aussagen des Papstes auf, vertieft den franziskanischen Aspekt und weist gleichzeitig auf die Konsequenzen einer franziskanisch-ökologischen Spiritualität hin, was sich zum Beispiel in einem neuen Umgang mit der Tierwelt („Pazifistische Ernährungsweise“, „Tiere segnen?“) zeigt.

Autor:
Anton Rotzetter, 1939 - 2016, Kapuziner, 1978 bis 1988 Konzeption und Leitung des Instituts für Spiritualität in Münster/Westfalen; von 1988 bis 1998 Präsident der Franziskanischen Akademie; Mitbegründer des Instituts für theologische Zoologie in Münster / Westfalen und Präsident von AKUT-CH (Aktion Kirche und Tiere/Schweiz); Autor zahlreicher Bücher.

 

Leiten – von der Kunst des Dienens (Bd. 9)

Menschen leiten – wie geht das? Die Zahl der dazu erschienenen Bücher ist groß. Was ihnen aber zumeist fehlt, ist die Klärung der geistig-geistlichen Basis des Leitungsverhaltens.

Dazu kann der franziskanische Ansatz besondere Varianten beitragen: Schon Franziskus und Klara verstanden und praktizierten Leitung vor allem als ein dynamisches Beziehungs-Geschehen unter gleichwertigen Partnerinnen und Partnern. Eigenverantwortung freisetzen, neue Möglichkeiten spielerisch ausprobieren, das Risiko wagen, Kritik und Korrektur annehmen, Versöhnung leben, gut informieren und vor allem miteinander auf Augenhöhe kommunizieren; mit einem Wort: ein Liebhaber des Lebens, der Welt und der Menschen sein – darum geht hier.

In diesem Sinn bietet das Buch neue Ansätze und konkrete Impulse für ein spirituell verstandenes Leitungsverhalten.

Autor:
Thomas Dienberg OFMCap, Dr. theol., geboren 1964, Professor für Theologie der Spiritualität an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster sowie u. a. in Rom. Langjährige Tätigkeiten in der Hochschulleitung und Provinzleitung der Kapuzinerprovinz in Deutschland.

 

 

Nachhaltig wirtschaften – gerecht teilen (Bd. 8)

„Diese Wirtschaft tötet“ – mit seiner provokanten Feststellung bringt es Papst Franziskus auf den Punkt. Da mittlerweile alle Bereiche unseres Lebens ökonomischen Interessen unterliegen, ist es angebracht, sich mit diesem System kritisch auseinanderzusetzen.

Stefan Federbusch tut dies aus franziskanischer Perspektive. Er zeigt auf, dass die kapitalistischen Leitmotive in krassem Widerspruch zur biblischen Botschaft stehen. Und er zeigt, dass und wie ein an dieser Botschaft orientierter Bewussteinswandel Grundlagen dafür schafft, um zu einer postkapitalistischen solidarischen Wirtschaft zu gelangen. 

Die dazu benannten Bausteine, wie z.B. ethische Geldanlagen, ein ökologisches Steuersystem, das Teilen von Ressourcen, sind erste Schritte im Sinne eines Experimentierens und Ausprobierens. Erste Schritte, um aus einem System des Todes auszusteigen und ein alternatives System des Lebens zu gestalten.

Autor:
Stefan Federbusch, geb. 1967, leitet das Exerzitienhaus – Franziskanisches Zentrum für Stille und Begegnung in Hofheim. Er ist Schriftleiter der Zeitschrift FRANZISKANER, Mitglied im Vorstand der Interfranziskanischen Arbeitsgemeinschaft (INFAG) und der Kommission Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung der Deutschen Franziskanerprovinz.

 

 

Prophetisch glauben – Aufbrüche in franziskanische Spiritulität (Bd. 7)

Prophetinnen und Propheten bringen auf den Punkt, was auf dem Spiel steht. Sie formulieren und inszenieren in frischer Sprache, welche grundlegenden Änderungen in Kirche, Politik und Gesellschaft anstehen. Sie künden von der Freiheit Gottes und von der Notwendigkeit, Strukturen zu schaffen, damit Menschen gut leben können.
Nach einführenden Überlegungen zum Prophetischen in der Bibel und bei Franz von Assisi stellt Hermann Schalück Aufbruchbewegungen in diesem Geist vor: zum Beispiel eine islamisch-christliche Freundschaftsinitiative; zwei Franziskaner, die in einer Obdachlosensiedlung leben, oder die „Nevada Desert Experience“ gegen Nukleartests und Waffenproduktion.
Allesamt Aufbrüche, die Räume lebendigen Glaubens eröffnen, herrschaftsfreie Erfahrungsorte für Trauer, Suche, Zweifel, Dank und Jubel auftun und so die Vision eines menschenfreundlichen und gottverbundenen Lebens offenhalten.

Autor:
Hermann Schalück OFM, Dr. theol., geboren 1939, Dozent und Provinzial (1973-1983), Mitglied der Ordensleitung in Rom (1983-1997, davon 1991-1997 als Generalminister), Präsident des Internationalen Katholischen Hilfswerkes „Missio“ in Aachen (1997-2008),  wohnhaft in Bonn.

 

 

 

Franz von Assisi – Freiheit und Geschwisterlichkeit in der Kirche (Bd. 6)

Was fasziniert die Welt heute an Franz von Assisi? Und: Wie könnte eine Kirche in seinem Geist aussehen?

Diesen Fragen nähert sich Niklaus Kuster in drei Schritten. Er zeigt auf,

- wie Franziskus selbst zu wahrer Freiheit in den „Fußspuren Jesu“ findet;

- was die frühe franziskanische Bewegung kennzeichnet: Vertrauen in die Inspiration jedes Menschen, geschwisterliche Offenheit für alle, Mut zu einer selbstbewussten Kirche von unten, Distanz zu jeder Art klerikaler Überheblichkeit, Entfaltungsfreiheit für Frauen, Respekt vor anderen Religionen und Freude an der Schönheit der Schöpfung;

- welche Schwerpunkte Papst Franziskus mit seiner Namenswahl setzt: Liebe zur Armut, entschiedener Einsatz für den Frieden und ökologische Sorge um die Welt als das, was die Kirche an Haupt und Gliedern erneuern soll.

Eine Franziskusbiographie unter dem Aspekt der Kirchenreform.

Autor:
Niklaus Kuster, Dr. theol., geboren 1962, Kapuziner, Dozent an den Universitäten Luzern und Fribourg sowie an den Ordenshochschulen in Venedig, Madrid und Münster; Leiter von spirituellen Reisen.

 

Lebensmutig – Klara von Assisi und ihre Gefährtinnen (Bd. 5)

Ein erstaunliches Experiment: Gemeinsam mit einigen Gefährtinnen lässt sich Klara von Assisi (1193-1253) bettelarm vor den Toren ihrer Heimatstadt nieder. Sich so der Fürsorge Gottes anzuvertrauen und ungesichert, aber auch unabhängig von jeder institutionellen Versorgung oder Erwerbsarbeit zu leben, ist als Lebensentwurf für Frauen ungewohnt und wird von Zeitgenossen misstrauisch beäugt.

Klaras Bewegung aber wächst, auch gegen Widerstände, und prägt nachhaltig die entstehende franziskanische Bewegung. Mit der schließlich erfolgten päpstlichen Bestätigung der Regel, die Klara geschrieben hatte, werden die Klarissinnen als neue Lebensform für Frauen innerhalb der Kirche anerkannt.  

Diesen Weg zeichnet Martina Kreidler-Kos nach und buchstabiert ihn für heute aus: dass es weiterhin gilt, mutig zu sein, aufs Ganze zu gehen, Gott mehr zuzutrauen als den Konventionen und Kirche von ihren Ursprüngen her immer wieder neu zu denken. 

- Klara von Assisi – prägende Gestalt der franziskanischen Bewegung
- Ermutigung für Frauen heute

Autorin:
Martina Kreidler-Kos, Dr. theol., geb. 1967, promovierte 1999 mit einer Arbeit über Klara von Assisi, Lehrbeauftragte an der Phil.-Theol. Hochschule Münster, seit 2006 Diözesanreferentin der Frauenseelsorge im Bistum Osnabrück und seit 2013 zusätzlich in der Ehe- und Familienpastoral; zahlreiche Veröffentlichungen, verheiratet, vier Kinder.

 

 

Auf den Geschmack des Lebens kommen – franziskanische Alltagsspiritualität (Bd. 4)

„Es gibt drei Formen von Realität – Speck, Geld und Sex! Alles andere ist Spiritualität!“

Dieser Satz bringt provozierend auf den Punkt, was viele Menschen erfahren: hier die harte Wirklichkeit, die „facts“, die unser Leben bestimmen, dort „Spiritualität“ als Überbau, als etwas für naive Träumer.

Demgegenüber zeigt Cornelius Bohl, dass und wie sich wirkliche Spiritualität als tragfähiges Fundament erweist; als etwas, das Leben formt, indem es die Wirklichkeit von innen her durchdringt. Spiritualität ist eine Form von Lebenstüchtigkeit, nicht Flucht vor der Wirklichkeit. Sie will Wirklichkeit immer mehr zulassen, neue Freiräume und Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen, nicht vermeiden.

Franziskanische Spiritualität braucht den Praxistest nicht zu fürchten. Das macht Cornelius Bohl an vielen Beispielen deutlich.

Autor:
Cornelius Bohl ofm war nach einer Promotion in franziskanischer Spiritualität in Rom mehrere Jahre in der Noviziatsausbildung und in der Pfarrpastoral tätig. Seit März 2012 ist er Provinzialminister der Deutschen Franziskanerprovinz mit Sitz in München.

 

 

Wachsen – über mich hinaus (Bd. 3)

Wohin wachse ich, wenn ich über mich hinaus wachse? Hin auf mein besseres Ich? Oder auf ein Ideal zu, das mir wer auch immer vorlegt? Verliere ich mich dabei, oder gewinne ich mich erst wirklich?

Und: Wie geht das überhaupt? Was kann ich dafür tun und was muss ich lassen?

Antworten darauf lassen sich nur sehr persönlich geben und leben, am eindrücklichsten durch das Beispiel von Menschen. Franz von Assisi ist solch ein Mensch. Mit seinen Ecken und Kanten und dabei in steter Orientierung an den Evangelien hat er ein Leben geführt, das bis heute fasziniert.

In dessen Spur unser Leben als Entdeckungsreise – über uns hinaus zu uns selbst – zu verstehen, dazu lädt Katharina Kluitmann die Leserinnen und Leser ein.


Autorin:
Katharina Kluitmann osf, Dr. psych., Dipl. Theol., Provinzoberin der „Franziskanerinnen von der Buße und der christlichen Liebe“, Provinz Lüdinghausen, und Psychologin am „Centro – Psychologische Begleitung für Menschen im Dienst der Kirche“ im Bistum Münster.

 

Die heilende Kraft menschlicher Spannunge (Bd. 2)

Spannungen – auch unangenehme Spannungen – sind nicht vermeidbar. Aber: Sie sind heilsam.

In guter Weise mit Spannungen umzugehen, ja sie als Kraftquellen für ein gesundes und erfülltes Leben zu nutzen, ist Thema dieses Bandes. Wie dies gelingen kann, wird zunächst am Beispiel einiger biblischer Gestalten und dem von Franz von Assisi gezeigt. Danach lenkt Helmut Schlegel den Blick darauf, wie Menschen heute ihre körperlichen und seelischen, aber auch ihre gesellschaftlichen und persönlichen Spannungen aushalten und als geistig-geistliche Energiequellen nutzen können.

Dabei stellt er vor allem franziskanische Grundhaltungen als hilfreiche Perspektiven vor. Sie motivieren dazu, ganz in der Gegenwart zu leben, die Tugend des rechten Maßes zu finden, im Umgang mit anderen Geschwisterlichkeit zu praktizieren und die „Mystik der offenen Augen“ zu üben.

Autor:
Helmut Schlegel ofm, 1988 bis 1998 Leiter des Exerzitien- und Bildungshauses der Franziskaner in Hofheim am Taunus, bis 2007 Provinzial der thüringischen Franziskanerprovinz, seither Leiter des Zentrums für christliche Meditation und Spiritualität in Frankfurt am Main; Buch- und Rundfunkautor.

 

 

Nach Gott fragen zwischen Dunkel und Licht (Bd. 1)

Franz von Assisi ist Vieles: Umweltapostel, Tierfreund, Radikaler, Heiliger eines Jahrtausends. Vermutlich begeistert er deshalb die Menschen bis heute.

Ihn selbst und das, was er wollte, kann man jedoch nur verstehen, wenn man auf den Grund schaut: Er ist all das geworden, weil er sich auf Gott eingelassen hat. Und weil er sich nicht darauf beschränkte, ihn nur in vorgefassten Denkschablonen zu suchen, sondern ganz und ohne Absicherung im Leben selbst.

Diesen Weg zeichnet Mirjam Schambeck nach – den Weg der Abkehr vom Gott der Macht und Herrlichkeit hin zu einem Gott, der seinen Platz in der Welt hat, bei denen, die weit unten rangieren, weil sie arm, aussätzig oder fremd sind.

Franziskus – ein Abenteurer Gottes und so Modell auch für unsere Sehnsucht und Suche nach einem tragenden Grund.

Autorin:
Mirjam Schambeck sf, Prof. Dr. theol. habil., nach Studium der Theologie (Diplom) und Germanistik pastorale Arbeit in Brasilien und Bolivien (in Favelas, mit Straßenkindern, dem Stamm der Chiquitanos und in der Ordensausbildung), seit 2006 Professorin für Religionspädagogik, zunächst in Bamberg und Bochum, seit 2012 an der Universität Freiburg i. Br., zahlreiche Veröffentlichungen.